Kompetenzzentrum anti-Graffiti

In Kooperation mit dem InteressenVerband Anti-Graffiti e.V. und der Handwerkskammer zu Leipzig sowie verschiedenen Netzwerkpartnern wird ein Kompetenzzentrum zur Problematik illegaler Graffiti vorbereitet. Es soll Informations-, insbesondere aber Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungszentrum für Geschädigte sein. Dazu zählen objektbezogene Hilfen, Begutachtungen, Zertifizierungen von Verfahren und Geräten. Auch die Bewertung von Dienstleistern zur Graffiti-Reinigung ist geplant,

um den Unterschied zwischen professionellen Qualitäts-Dienstleistern und am Markt agierenden Pfuschern, die oft große Bauschäden hinterlassen, zu verdeutlichen. Das Vorhaben wird auf der Fachtagung Tatort Graffiti 2014 ausführlich vorgestellt.


Meilenstein 1 in Phase 2 erreicht

Am 18. August hat das anti-Graffiti-Netzwerk den ersten Meilenstein in der Phase 2 (16.05.2014 -15.02.2016) erreicht und das Netzwerkmanagement hat vor den Netzwerkpartnern (und dem Fördergeber) Rechenschaft über die geleistete Arbeit sowie die Ergebnisse gegeben. Neben der Entwicklung wirtschaftlich interessanter und innovativer F&E-Projekte standen auch solche Aufgaben wie z.B.

  • Finden von zusätzlichen Partnern mit Spezialkompetenzen,
  • Innovations- und Risikobewertung von geplanten Entwicklungen,
  • Unterstützung bei der Sicherung von Marken- und Schutzrechten,
  • Recherche und Bewertung von Zielgruppen, Multiplikatoren und Mitbewerbern für die neuen Produkte und Dienstleistungen und
  • der Aufbau eines Kompetenz-Zentrums anti-Graffiti.

Für die Projektpartner stehen alle Auswertungen – wie immer – transparent zur Verfügung.

Weitere Partner, insbesondere aus den Bereichen “Chemische Sensoren” und “Umweltschutz” werden gesucht!


Vorbereitung anti-Graffiti-Konferenz

 

Nun schon zum zweiten Mal findet die internationale anti-Graffiti-Konferenz in Berlin statt. Unser Netzwerk unterstützt diesen Fachaustausch zwischen Personengruppen aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten.

Im letzten Jahr nahmen so z.B. Vertreter von Kommunen, Polizeibeamte, Sozialarbeiter, Universitäten, Reinigungsdienstleister, Hersteller von Gerätetechnik und neuen chemischen Systemen, IT-Dienstleister, Sondermaschinenbauer… teil. In interessanten Vorträgen und Diskussionen wurden neue Möglichkeiten zur Prävention und Entfernung ausgetauscht und neue Kooperationen entwickelt. Derzeit befindet sich die Konferenz in der inhaltlichen Planung, Platz für interessante Referate oder auch für Demonstrationen in der ebenfalls wieder stattfindenden Begleitausstellung ist noch vorhanden.